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Jun 2017

amétiq macht Ihre Arztpraxis eHealth-ready: Das sind die wichtigen Bausteine unserer eHealth-Strategie

Im April 2017 ist das Bundesgesetz für das elektronische Patientendossier (EPDG) in Kraft getreten. Für stationäre Einrichtungen wie Spitäler oder Pflegeeinrichtungen beginnen damit verbindliche Fristen bis zur Einführung eines Patientendossiers zu laufen. Für Ärzte mit eigener Praxis ist die Teilnahme vorderhand freiwillig. Damit der angestrebte Mehrwert für die Patienten Wirklichkeit wird, ist die lückenlose Vernetzung im Gesundheitswesen zwingend. Viele Projekte zielen zunächst darauf ab, die Prozesse innerhalb und zwischen Gesundheitseinrichtungen zu digitalisieren. amétiq garantiert der Arztpraxis den Anschluss an die neu entstehende eHealth-Welt.

Geht es nach dem Bund, wird die Digitalisierung des Schweizerischen Gesundheitswesens bis in zehn Jahren komplett abgeschlossen sein. Zentrales Instrument zur Verwirklichung dieser Vision ist das elektronische Patientendossier (EPD), dessen Führung für stationäre Einrichtungen wie Spitäler, Reha-Kliniken und Pflegeeinrichtungen obligatorisch wird, während sie für niedergelassene Ärzte und Apotheken vorläufig noch freiwillig ist. Die eHealth-Vision kann allerdings nur umgesetzt werden, wenn auch der Arzt als erste Anlaufstelle für den Patienten und wichtiges Bindeglied zu den anderen Gesundheitseinrichtungen mitmacht. Eine grosse Unbekannte ist, wer die Finanzierung der notwendigen teuren Plattformen (Gemeinschaften und Stammgemeinschaften) übernehmen soll. Bund und Kantone leisten bestenfalls eine Anschubfinanzierung.

Das EPDG bringt Standards, die von allen genutzt werden können

Die Kantone und deren stationäre Leistungserbringer haben drei Jahre Zeit, das elektronische Patientendossier umzusetzen. In einigen Kantonen, wie zum Beispiel im Kanton Genf, sind die Projekte schon weit fortgeschritten. 130‘000 Personen, 597 Ärzte und Spitäler sowie 75 Apotheken haben sich bis März 2016 dem Pilotprojekt des Kantons bereits angeschlossen. In anderen Kantonen wird noch um die Finanzierung gekämpft. Als Lösungsanbieter buhlen allen voran die Post und die Swisscom um die Gunst der Kantone. Auch wenn einzelne Anbieter gerne den gegenteiligen Eindruck erwecken: Das Gesetz garantiert die Offenheit aller Systeme, die von den Stammgemeinschaften betrieben werden. So wird auch die AD Swiss von HIN und Ärztekasse als Partner eine sichere Lösung für niedergelassene Ärzte betreiben.

Über die Erfolgschancen des Patientendossiers lässt sich streiten. Dank den gesetzlichen Vorgaben werden jedoch Standards für den Austausch von Daten geschaffen, welche die Vernetzung stark vereinfachen. Diese Standards können auch ausserhalb des EPD eingesetzt werden, im Branchenjargon spricht man hier von B2B-Anwendungen. Beim Datenaustausch und der Integration der Praxisprozesse geht es um weit mehr als darum, PDF Dateien über einen Kommunikationskanal zu versenden oder bereitzustellen. eHealth Schweiz informiert darüber auf www.e-health-suisse.ch.

amétiq bereitet siMed-Usern den Weg zum EPD

Als Anbieter von Praxissoftware hat sich die Firma amétiq entschlossen, in einem frühen Zeitpunkt wegweisend zu handeln. Unsere Strategie sieht vor, dass wir uns auf die drei Bereiche Praxisadministration, Weiterentwicklung der medizinischen Krankengeschichte und Collaboration konzentrieren. Um den dritten Bereich der Collaboration voranzutreiben, gründeten wir anfangs 2016 eine Tochterfirma. Sie wird für die User unserer Praxissoftware siMed die zentralen digitalen Prozesse im Ökosystem Praxis sowie den einfachen Zugang zur eHealth-Welt (Ökosystem eHealth) und dem elektronischen Patientendossier entwickeln. Unsere Kunden werden damit eHealth-ready. Die Investitionen im hohen sechsstelligen Bereich bringen unseren Kunden schon jetzt einen greifbaren Mehrwert, nämlich die „amétiq cloud“: Auf dieser zentralen Infrastruktur nutzen einige bereits den siMed Availability Service (sicherer Notfallzugriff und Datensicherung) oder den siMed Data Center Service (Serverbetrieb in der Cloud). Die amétiq community (community.ametiq.com) legt den Grundstein für die Vernetzung und den gegenseitigen Informationsaustausch.amétiq macht Praxen eHealth-Ready

Die Zukunft beginnt mit der amétiq cloud: Sie vernetzt die Arztpraxis mit eHealth 

  1. eHealth einfach gemacht: amétiq ermöglicht den sicheren und komfortablen Datenaustausch, nahtlos integriert in siMed.
  2. siMed ist eHealth-Ready: Dank der amétiq cloud sind siMed-User schon heute bereit für eHealth.
  3. Sorglos in die Zukunft: amétiq garantiert den Anschluss an das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier.

 

Die amétiq Collaboration Strategie: Vereinfacht den Praxis-Betrieb und schliesst Ihre Praxis an die eHealth-Welt an

Die zentrale amétiq cloud strebt einen doppelten Mehrwert für Kunden an: Einerseits soll die eigene Praxis-Infrastruktur effizienter und sicherer werden und andererseits sollen vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten verfügbar sein. Um diese beiden Ziele zu erreichen, bauen wir in der amétiq cloud neue Services auf.

Für die heute dezentral betriebenen Infrastrukturen stellt die Vernetzung eine grosse Herausforderung dar. Die Erfüllung steigender Sicherheitsanforderungen, die Standardisierung der elektronischen Dokumentation oder das Einrichten von neuen Schnittstellen sind nur ein paar Hürden auf dem Weg in die Vernetzung.

Auf der zentralen amétiq cloud können diese Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit trotz zunehmender „Offenheit“ der Systeme viel effizienter erfüllt werden. Die heute bestehenden Schnittstellen ins Partner Netzwerk (z.B. elektronische Leistungsabrechnung, Anbindung des externen Labors, Online Terminanbieter) werden über die amétiq cloud erschlossen. Hier arbeiten wir insbesondere auch mit HIN daran, sichere Kommunikationskanäle für die Praxis zu erschliessen. In Zukunft wird die amétiq cloud genauso den sicheren Datenaustausch mit dem EPD ermöglichen. 

Schritt für Schritt zum elektronischen Patientendossier

Die zukünftige amétiq cloud wird noch viel mehr können: Nach und nach werden einzelne Funktionen, die der Arzt heute auf dem eigenen Server betreibt, unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards auf cloudbasierte Services verlegt werden. Statt Daten hin und her zu senden, wird er in Zukunft vermehrt Zugriffsberechtigungen erteilen. Damit kommen siMed-User der eHealth-Vision des Bundes einen grossen Schritt näher.

Standardisierung der Krankengeschichte

Die zentrale Quelle für den nahtlosen Datenaustausch über das elektronische Patientendossier ist in der Arztpraxis die Krankengeschichte. Eine hoch individuelle Krankengeschichte eignet sich nicht für den strukturierten Datenaustausch. amétiq hat deshalb das KG-App-Studio entwickelt, das ein Update von Standardeditoren, -vorlagen und -tarifen analog einem siMed-Update ermöglicht. Im Gegensatz zu individuellen Krankengeschichten sind Standard-Krankengeschichten sind so angelegt, dass sie für den Datenaustausch angepasst werden können.

siMed wird zum Tor zur eHealth-Welt

Unser Vorbild zur nahtlosen Integration von eHealth in siMed ist die iCloud von Apple. Der Zugang zur komplexen eHealth-Welt wird für den siMed-User so einfach, dass er die Anbindung gar nicht merkt. Während er heute den Datenaustausch über Schnittstellen mit verschiedenen Dienstleistungspartnern einzeln pflegt, wird die gesamte Kommunikation in Zukunft direkt aus siMed über die amétiq cloud laufen. Unterhalt und Pflege der Schnittstellen verlagern sich von der Anwenderseite in die Cloud. 

Zugang zum elektronischen Patientendossier – für siMed-User kein Problem

siMed-User brauchen sich über das EPD nicht den Kopf zu zerbrechen. Über die amétiq cloud sind sie automatisch dabei. amétiq stellt für sie den Zugang zum EPD sicher, Hinter den Kulissen sind die Umsetzungsarbeiten sehr komplex und mit extrem hohem Aufwand verbunden. Dank der amétiq cloud wird der Kunde davon nichts spüren. amétiq verfügt über langjährige Erfahrung mit der Vernetzung zentraler Systeme im Bankensektor (eBanking) und kann höchste Sicherheitsstandards garantieren. Als Mitglied von IG eHealth und dem Verband vsfm (Verband Schweizerischer Fachhäuser für Medizinal-Informatik) erfahren unsere Entwickler aus erster Hand, welche Standards sich im eHealth-Markt durchsetzen werden. Damit ist garantiert, dass ihre Lösung etablierte Standards unterstützt.

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